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Zuerst sah ich die Turmbilder anlässlich einer Ausstellung, bei deren Vernissage Winfried Noll auf deren Ursprung aus einem Tintenklecks verwies und witzig-launig einige Details dieser seiner Finde-Bilder sichtbar machte. Fasziniert vom Einfallsreichtum gefiel es mir, an diesem Abend und an folgenden Tagen die ausgestellten und damals unverkäuflichen acht Türme auf- und abwärts betrachtend zu „lesen“.
Dank moderner Reproduktionstechnik gelang es Thomas Witt (auch er auf seine Weise Detail-verliebt) in der Firma Zenger/Hanau, die Originale für jedermann zugänglich zu machen. – Unterdessen stellte sich heraus, dass Winfried Noll inzwischen neben vielen weiteren Zeichnungen und Gemälden auch einige neue Türme erfunden und den ursprünglich acht Bildern zu einer Serie der „Zwölf Türme“ hinzugefügt hatte.
Wegen des ungewöhnlichen Formats der Originale kann hier nur ein erster Eindruck der Einfälle vermittelt werden. Die herauskopierten Details suchen immer wieder ihren Zusammenhang mit der in der Welt der Türme eingefangenen Wirklichkeit.
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