 |
Eine Feuerstelle im weitläufigen Gartengelände in der Lütmeke in Züschen. Hausnummer? Es gibt in diesem Tal nur ein Haus (mit Nebengebäuden!), und das gehört Leo und Ille. Heute ist – wie alljährlich am Wochenende vor dem Schützenfest – das Jahrgangstreffen der Volksschulklasse, Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 1934/35. Niemand muss dazu einladen, alle wissen Bescheid. Wer kommt, kommt. Wer nicht kommen kann, lebt nicht mehr oder hat wichtige Gründe. Und es kamen – diesmal – 21 „Ehemalige.
Der Untergrund der Feuerstelle ist mit Steinen feuerfest gepflastert. Ein PKW-Anhänger steht unweit, aber vorsichtshalber nicht zu nahe, beladen mit trockenen Buchenholzabschnitten, von Paul aus dem Sägewerk besorgt. Kostbare Holzscheite, unbehandeltes Buchenbrennholz, ideal für das Kartoffelfeuer, ich schätze 2 bis 3 Festmeter. Der Geschmack der darin gegarten Kartoffeln: unvergleichlich.
Um 14 Uhr sollen die Kartoffeln fertig sein. Deshalb wurde schon frühmorgens das Holz herbeigeschafft, um 10 Uhr angezündet. Es würden vier bis fünf Stunden vergehen, bis die Menge Glut ausreichen würde.
|
| |
|
|